Schlechte Kunst

Als Beweis für die erschreckende Inkompetenz der Behörden in Sachen Kunstförderung haben wir das Gruselkabinett der aktuellen Schweizer Kunstszene zusammengestellt:




Thomas Hirschhorn



Links: Die Schweiz verhunzt. Rechts: Im Urzustand (Eidgenössisches Schwingerfest).

Mit seiner Pöbelperformance "Swiss swiss democracy" zog Thomas Hirschhorn in Paris 2004 die Schweiz in den Dreck. Auf dem Ausstellungsplakat vergleicht er die Schweiz mit dem Foltergefängnis Abu Ghraib. Der Radaukünstler schreckt nicht einmal davor zurück, in einem Theaterstück unseren Nationalheld Wilhelm Tell schlecht zu machen. Eine Schauspielerin übergibt sich auf der Bühne in eine Abstimmungsurne und ein Darsteller uriniert – in der Pose eines Strassenköters – gegen ein Bild, das SVP-Bundesrat Christoph Blocher darstellt!

Und wer hat diese geschmacklose Sauerei finanziell möglich gemacht? Die staatlichen Subventionen der "Kultur"-Stiftung Pro Helvetia. Kostenpunkt: 180´000 Franken!


Christoph Büchel



Links Swingerclub mit Subventionen, rechts ohne.

Der Schweizer Christoph Büchel bekommt 2010 die Gelegenheit, in der Wiener Secession, einem altehrwürdigen Museum seine Werke auszustellen. Dem Grüselkünstler aber kommt nichts Gescheiteres in den Sinn, als ausgerechnet dort, wo Gustav Klimt seinen berühmten Beethovenfries ausgestellt hat, einen Swingerclub einzurichten. Inklusive Darkroom, Separees und Sadomaso-Zimmer. Als hätten die Wiener nicht schon genug von solchem Schmutz in ihrer Stadt.

Und wer hat diese geschmacklose Kreation finanziell möglich gemacht? Die staatlichen Subventionen der "Kultur"-Stiftung Pro Helvetia! Kostenpunkt: 90´000 Euro.


Pippilotti Rist


 
Links: Kirche San Staë verschandelt, rechts im unbeflekten Originalzustand.

Dass die Frevelkünstlerin nichts als Unfug und Unsittlichkeiten im Sinn hat, hat sie schon mit der Wahl ihres Künstlernamens bewiesen: Pippilotti Rist. In der wunderschönen barocken Kirche San Staë am Canale Grande darf sie 2005 an der Biennale von Venedig ausstellen. Ihr fällt nichts Pietätsloseres ein, als an die Kirchendecke nackte Frauen zu projizieren! Der zuständige Pfarrer handelte richtig und ordnete die Schliessung der Ausstellung an, um die Kirche vor ihrer Entweihung zu schützen.

Und wer hat diese Blasphemie finanziell möglich gemacht? Das Bundesamt für "Kultur" (BAK), das ausgerechnet Pipilotti Rist dazu auserkoren hat, die Schweiz an der Biennale in Venedig zu vertreten! Kostenpunkt: 720´000 Franken.

 

Urs Fischer



Nur das Loch links gilt als Kunst.

Jahrhundertelang hat die Schweiz im Ausland einen exzellenten Ruf wegen ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Qualitätshandwerk genossen. Der Schweizer Rüpelkünstler Urs Fischer kümmert sich einen Dreck darum. Nicht mal den Hauch einer Mühe gibt er sich, als er 2007 nach New York eingeladen wird, um in der Galerie Gavin Brown auszustellen. Statt Bilder an die Wand zu hängen, macht er die Galerie kurzerhand dem Erdboden gleich. Resultat: An der Vernissage musste man sich als Schweizer in Grund und Boden schämen: Ausser einem riesigen Loch im Boden gab es nichts zu sehen!

Und wer hat diese beschämende Aktion finanziell möglich gemacht? Die staatlichen Kulturförderstellen! Gleich zweimal (1995, 1999) wurde Fischer nämlich für solche und ähnliche Geschmacklosigkeiten mit dem Eidgenössischen Preis für freie Kunst (2x ca. 25´000 Fr. ) ausgezeichnet.



Marina Belobrovaja



links: Misslungener Selbstausschaffungsversuch von Marina Belobrovaja. Rechts: Hätte das Problem sofort gelöst - OLAF (Organisation zur Lösung der Ausländerfrage)

Helvetiaplatz Zürich, 21. August 2007: Nach eigenen Angaben vagabundierte die Schmuddelkünstlerin Marina Belobrovaja damals schon "in rechtlich prelären Verhältnissen": Jahrelang schauten die Behörden diesem Trauerspiel tatenlos zu, bis man sich 2007 endlich ein Herz fasste und ihr die Aufenthaltsbewilligung entzog.

Statt aber den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten, nutzte das die Frau mit dem unmöglichen Namen als Steilvorlage für eine sog. "Kunstaktion": Sie suchte öffentlich nach einem Fahrer, der sie ausser Landes schaffen würde. Natürlich ging es dabei einzig und allein darum, sich Gehör in den Medien zu verschaffen, um so an das Mitleid der Schweizer Bevölkerung heranzukommen.

In dieser politisch sensitiven Lage fiel den Schweizer Kunstförderstellen nichts Gescheiteres ein, als den eigenen Behörden in den Rücken zu fallen! Nicht genug, dass es die "Künstlerin" mit ihrer olfaktorisch perfiden Aktion schaffte, nicht ausgeschafft zu werden. Nein, zwei Jahre später wurde sie dafür auch noch mit dem Eidgenössischen Kunstpreis ausgezeichnet.



Fischli & Weiss



links: Wurstserie (1979), rechts: Plötzlich diese Übersicht (1981)

Generationen von Eltern haben sich aktiv darum bemüht, ihre Kinder nach besten Wissen und Gewissen zu erziehen. Dass in unseren Breitengraden auch die Tischsitten dazugehören, war eine Selbstverständlichkeit – bis die Schnodderkünstler Fischli und Weiss auf den Plan traten. Mit ihrer "Wurstserie" verhöhnten sie die Erziehungsbemühungen der Eltern und gaben ein ganz schlechtes Beispiel für unsere Kinder ab: Wie sollen man künftig noch die moralische Grundregel vermitteln, dass mit Essen nicht gespielt wird, wenn nun alle wissen, dass man damit in der Kunstwelt Millionen verdienen kann? Statt von den beiden "Künstlern" eine Entschuldigung einzufordern, waren sich die Schweizer Kulturförderstellen nicht zu schad, solches Tun mit Auszeichnungen und Preisen zu überhäufen!

Die Retourkutsche kam prompt, als Fischli und Weiss ihre schnoddrig produzierten Knetfiguren auf den Markt warfen: Was im Werkunterricht kommentarlos im Abfall verschwindet, war dank der staatlichen Förderits plötzlich "Kunst"! Und die Galerien hatten die undankbare Aufgabe, dafür Käufer zu finden. Zwar waren die Auswirkungen für die betroffenen Galerien nicht unmittelbar sichtbar, aber langfristig waren sie verheerend: Bald war von "Galeriensterben" die Rede und wie immer traf es zuerst die kleinen, die nicht über genügend Reserven an richtiger Kunst verfügten.

Ökonomisch gesehen also der blanke Wahnsinn, dass ausgerechnet die staatlichen Förderstellen diesen Zersetzungsprozess ermöglicht und in Gang gesetzt haben!





Roman Signer


Links: Roman Signer sprengt Gummistiefel in die Luft (1986). Rechts: Böllern am 1. August.

Feuerwerk und Knaller ablassen am Nationalfeiertag gehört zwar ebenso zu den alten Brauchtümern unseres Landes wie Hornussen oder Nella Martinetti. Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren lieben das Böllern, und dagegen ist nichts einzuwenden, solange man die nötigen Sicherheitsvorkehrungen trifft (z.B. Entfernen der brennbare Vorhänge und Weihnachtsbäume).

Wenn aber Böllerkünstler Roman Signer seit klein auf nichts anderes kann und tut, als Sachen in die Luft zu sprengen – dann ist das nicht mehr normal, sondern hochgradig pathologisch! Entsprechend gehört so einer in psychiatrische Behandlung oder in Verwahrung, aber sicher nicht noch ermutigt durch die staatlichen Kulturförderstellen. Genau das aber passiert im Falle von Signer mit alarmierender Regelmässigkeit: 1972 Eidgenössisches Kunststipendium, 1974 Eidgenössisches Kunststipendium, 1977 Eidgenössisches Kunststipendium, 1995 Kulturpreis Bregenz, 1998 Kulturpreis Konstanz, 1998 Kulturpreis St. Gallen und so weiter.


Mark Divo



Links: Gammelkunst. Rechts: Gammelfleisch.

Bei Gammelfleisch handelt es sich um für den menschlichen Verzehr ungeniessbares Fleisch, das widerrechtlich in Umlauf gebracht wird. Im November 2005 gab es in Deutschland den ersten grossen Gammelfleischskandal, als 131 Tonnen verdorbenes Rind- und Putenfleisch sichergestellt wurden. Der Fleischhändler wurde wegen gewerbsmässigem Betrug und Verstoss gegen das Lebensmittelrecht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Wenn aber in der Schweiz der Gammelkünstler Mark Diwo widerrechtlich Häuser besetzt und sie in seine ungeniessbare Gammelkunst verwandelt, dann muss er nicht mit Gefängnis rechnen. Im Gegenteil! Nicht das Lebensmitteldezernat ist sofort zur Stelle, sondern die staatlichen Kulturförderstellen: Gleich dreimal ist er mit dem hochdotierten Kunstpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet worden.


San Keller



Links: San Keller schläft an Ihrem Arbeitsort (2001).
Rechts: San Keller lässt Ihr Geld auf der Strasse liegen (2002).

Während jeder anständige Schweizer Bürger arbeiten muss, um sich sein Geld zu verdienen, liegt der Nichtsnutzkünstler San Keller auf Staatskosten auf der faulen Haut. Hier sieht man ihn, wie er im staatlich subventionierten Fernsehen zur besten Sendezeit schläft, während die Moderatorin die Nachrichten verliest. Und wenn San Keller mal nicht nichts tut, um Geld zu verdienen, borgt er sich von anderen Leuten und lässt es auf der Strasse liegen.

Für solche und ähnliche Frechheiten bekommt dieser sog. "Künstler" vom Bund und den Kantonen regelmässig (2001, 2002, 2004) Auszeichnungen in Form von horrenden Beträgen zugesprochen!


Sylvie Fleurie


Kreationen von Sylvie Fleurie: links Schuhe, rechts Tasche.

Gegen die Arbeit der Modedesignerin Sylvie Fleurie wäre an sich nichts einzuwenden, wenn sie ihre Kreationen nicht chronisch an den falschen Orten ausstellen würde! Ihre Schuhe und Taschen sind – im Gegensatz zu vielen anderen Schöpfungen der zeitgenössischen Mode – schön und tragbar. Alles in allem könnte ihr Design noch etwas eigenständiger sein und weniger angelehnt an offensichtliche Vorbilder wie Prada oder Luis Vuitton. Abgesehen von der damit verbundenen Urheberrechts-Problematik, liegt das Hauptproblem bei Fleurie aber darin, dass sie ihre Kollektionen absurderweise nicht an Modeschauen oder in Modeheften präsentiert, sondern im Kunstkontext!

Jetzt darf man aber von den staatlichen Förderstellen – nach allem, was wir bis jetzt wissen – nicht erwarten, dass sie über das nötige Knowhow und die Kapazitäten verfügen, um diese Konfusion sofort zu durchschauen. Deshalb mag es nicht erstaunen, dass Fleurie irrtümlicherweise gleich zweimal (1992, 1993) mit dem eidgenössischen Preis für Kunst statt für Design ausgezeichnet wurde. Bei diesem doppelten Lapsus blieb es aber leider nicht. Das Modehaus Manor missverstand das Signal des Bundes an die Kunst- und Modewelt, und rief seinen eigenen Kunstpreis ins Leben. Er wird seitdem alle 2 Jahre an denjenigen Modekünstler verliehen, der gerade am meisten en vogue ist.


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